Nicht nur Fahrzeuge gehören zur Technik einer Feuerwehr, da gibt es noch viel mehr. Wissen Sie zum Beispiel wie viel technisches KnowHow hinter der Schutzkleidung jedes einzelnen Feuerwehrmannes steckt? Oder was alles erforderlich ist, damit die Schläuche ohne Gefährdung für den Feuerwehrmann eingesetzt werden kann? Dies und noch so manch anderes finden Sie in diesem Bereich!
Helm: Aus Aluminium, schützt den Kopf vor Hitze, Schlägen und Strom. Visier oder Brille:Schützen die Augen vor mechanischen Verletzungen. Kopfhaube: Schützt den Bereich des Kopfes den der Helm nicht abdeckt vor Hitze. Jacke: Schützt den Rumpf vor Nässen und Hitze bis zu 800°C. Hält direkten Flammen 60 sek. stand. Besteht aus bis zu vier Lagen Stoff. Handschuhe: Brandbekämpfung: Schützen die Hände vor Hitze und mechanischen Verletzungen. Technische Hilfe: Schützen die Hände vor mechanischen Verletzungen und Viren. Gurt: Trägt Ausrüstung zum Türen blockieren und Fenster einschlagen. Damit kann man sich auf der Leiter gegen Absturz sichern. Hose: Schütz die Beine vor Nässe und Hitze bis zu 800°C Hält direkten Flammen 60 sek. stand. Besteht ebenso wie die Jacke aus bis zu vier Lagen Stoff. Stiefel: Schützen die Füße vor Verletzungen durch Gegenstände die auf dem Boden liegen. Verhindern Stromschläge durch freiliegende Stromleitungen. Halten ebenso wie Jacke und Hose Hitze und Flammen stand und schützen die Zehen vor herab fallenden Gegenständen. Atemschutzgerät:Bestehend aus der auf dem Rücken getragenen Atemluftflasche mit Druckminderer und der Maske mit Lungenautomat. Ermöglicht dem Feuerwehrmann 30 Minuten in Feuer und Rauch zu Atmen und somit zu Arbeiten. Die Flasche enthält 6 Liter Atemluft bei 300 bar Druck, somit 1800 Liter Atemluft.
Schlauchpflege
Die Schutzausrüstung eines Feuerwehrmitgliedes
Ein Feuerwehrschlauch wird im Einsatz durch Dreck und Trümmer gezogen, dabei steht er unter einem Druck von mindestens 5 bar! Deshalb muss jeder Schlauch nach dem Einsatz gereinigt und geprüft werden, damit er auch beim nächsten Einsatz gefahrlos eingesetzt werden kann. Diese Prüfung erfolgt mit einem maximalen Druck von 16 bar um sicher zu stellen dass ein Schlauch auch Druckspitzen standhält. Auch Schläuche die nicht im Einsatz waren müssen mindestens einmal jährlich geprüft werden. Früher wurden die Schläuche mit einer Schlauchwaschmaschine gewaschen und in einem Holztrog der beheizt war getrocknet. Diese Vorgehensweise wurde 2007 durch die Rotationsschlauchpflege abgelöst. Hiermit werden die Schläuche in einem Arbeitsgang gewaschen, geprüft, getrockent und gewickelt. Wie das geht, sehen Sie im Video!